Welpenschule - mehr als ein Spiel mit anderen Welpen
 
 
 
  "Es gibt keinen besseren Psychologen als einen Welpen, der dein Gesicht leckt."
  Ben Williams
 

 

Ein Welpe zieht ins Haus und das Abenteuer kann beginnen.

Oftmals entwickelt sich das Zusammenleben mit dem Welpen nicht so reibungslos wie man es sich vorgestellt hat.
Hier setzt unsere Welpenschule an, denn in dem so engen Zeitfenster bis zur 16. Lebenswoche wird die grundlegende Verhaltensentwicklung des Welpen festgelegt. Wir schulen Sie und Ihren kleinen Schützlingen, damit Sie einen guten Start ins weitere gesellschaftliche Leben haben. Unter unserer Anleitung erarbeiten Sie mit Ihrem Welpen eine verlässliche Basis für eine lebenslange Freundschaft. Im Vordergrund stehen ein gutes Sozialverhalten und der Beziehungsaufbau zwischen Mensch und Hund. Wir erarbeiten mit Ihnen das kleine 1x1 des Zusammenlebens von Mensch und Hund, die ersten Signale wie Sitz, Platz und Komm.
Auf speziellen Trainingsgeräten lernen die Welpen keine Angst vor unterschiedlichen Untergründen und Bewegungen zu haben, Koordination der vier Füße, Gleichgewichtssinn und vor allem Vertrauen zu seinem Besitzer.

Beim Spiel mit Artgenossen werden die Welpen nach Größe und Temperament getrennt, um zu verhindern, dass Welpen kleinerer Rassen durch größere Welpen im Spiel benachteiligt werden. Die Welpen spielen in kleinen Gruppen, und die Spielphasen dauern nicht zu lang, damit die Welpen nicht überfordert werden. In unserer Welpengruppe legen wir spielerisch und individuell den Grundstein für einen ausgeglichenen und friedlichen Hund. Für den Besitzer haben wir in den gezielten Pausen der Welpen, Zeit alle Fragen rund um den Welpen zu beantwortet. Zusätzlich werden spezielle Themen, wie beispielsweise: Beißhemmung, Sauberkeitserziehung, Ernährung, Pflege, Gesundheit und Vorbeugen von Problemverhalten vorgestellt.

Unsere Inhalte:

* Wie biete ich Schutz
* Grundlagen des Lernverhaltens
* Aufbau des Rückrufsignals
* Aufbau der Leinenführigkeit
* Duldungs- und Vertrauensübungen
* Pausensignal
* Motorik

Und so gehen wir vor:

* Freispiel und Übungen im Wechsel
* Hilfreiche Tipps für den Alltag
* Gezielte Pausen für die Welpen

WANN: Samstags von 15:00 bis 16.00 Uhr oder 16:00 Uhr bis 17.00 Uhr

WO: Hundeplatz Salzgitter Hallendorf, Kanalstraße (Welpen sicher eingezäunt)

DAUER: 4 Wochen

KOSTEN: für 4 Termine - 75,00 € pro Mensch-Hundeteam. Selbstverständlich darf Ihr Welpe auch darüber hinaus die Welpengruppe besuchen. Jede weitere Teilnahme beträgt dann 18€.
In der Coronakrise kann leider nur 1 Partner/Familienmitglied den Welpenbesitzer begleiten.

TEILNEHMERZAHL: Max. 6 Welpen (alle Hunderassen sind bei uns herzlich Willkommen).

MUSS SEIN: Gültiger Impfpass, Leine, bitte keine Flexileine (Rolleine), Halsband oder Geschirr, weiche, kleine Leckerchen und kleine Matte oder Decke für Ihren kleinen Schützling.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN: Ab der 9. Woche darf Ihr Hund mit altersgemäßen Impfungen starten. Eine Hundehaftpflichtversicherung ist erst ab dem 5. Lebensmonat Pflicht und kann dann nachgereicht werden.

KONTAKTAUFNAHME:
Email: Hundeherz@gmx.de
Telefon: 0170/4910226 oder 05306/913721

 

 

Im Welpenalter stehen Mensch und Hund ganz am Anfang ihrer jahrelangen Lebensgemeinschaft. Mit der Trennung von der Wurfgemeinschaft verliert ein Welpe alles, was ihm bisher Sicherheit und Vertrauen gegeben hat. So z.B. die instinktive Fürsorglichkeit der Hundemutter, der Wurfgeschwister als Spielkameraden, die gewohnte Umgebung, Gerüche und Geräusche, sowie Tagesabläufe und selbstverständlich die gewohnte menschliche Zuwendung. Wenn der Welpe zwischen der 8. und 12. Lebenswoche in sein neues Zuhause einzieht, fällt er in eine Phase der höchsten Lernaktivität. Nach der Trennung eines Welpen von seiner bisherigen Aufzuchtsumwelt benötigt der Welpe vor allen Dingen einen neuen Hort des Vertrauens. Dieses Grundbedürfnis von Nähe und Geborgenheit fördert den Aufbau einer vertrauensvollen Bindung zwischen Mensch und Hund. Im Welpenalter stehen Mensch und Hund ganz am Anfang ihrer jahrelangen Lebensgemeinschaft. Wenn die Züchter ihre Welpen den „neuen Besitzern“ übergeben, beginnt bereits die erste Sozialisierungsphase.
Bliebe der Welpen dieser Phase in seinem bisherigen Rudel, würde er im Umgang mit seiner Mutter, im Umgang mit anderen erwachsenen Artgenossen und im Umgang mit seinen gleichaltrigen Geschwistern lernen, wie man sich untereinander verständigt und sich „angemessen“ zu verhalten hat. Da die Welpen in ihrem neuen Zuhause im Regelfall einzeln gehalten werden, können sie dies ihrem neuen „Rudel“ nicht bzw. nur sehr eingeschränkt erlernen. Auch wenn der Welpe im Bekanntenkreis einen netten älteren Hund kennen lernt, wird er den Kontakt zu gleichaltrigen Artgenossen nicht ersetzen können. Der Mensch als sein neuer„Rudelführer“ ist nur sehr eingeschränkt in der Lage, ihm all das zu vermitteln was er in der Sozialisierungsphase in seinem angestammten Rudel hätte lernen können und müssen.

 

   
 

Bei uns wird nicht nur gespielt. Monti lernt, dass die Anwesenheit anderer Hunde nicht nur Spiel bedeutet, sondern auch Ruhe an der Leine.

 

Was ist unter der 1. Sozialisierungsphase zu verstehen?

Es ist der Lebensabschnitt eines Hundes, der je nach Rasse und individueller Entwicklung von der 8. bis 16. Lebenswoche dauert. Der Welpe muss jetzt behutsam an unterschiedliche Lebenssituationen und zeitgemäßen Lebensumständen herangeführt werden, damit er lernt, sich mit den verschiedenen Umweltgegebenheiten auseinanderzusetzen. Für den Besitzer oft keine leichte Aufgabe, will man diese Zeit für seinen Hund optimal gestalten.
Deshalb sollten die Weichen für eine  positive Entwicklung so früh wie möglich in die richtigen Bahnen gelenkt werden.

In diesem Punkt setzt unsere Welpenschule an:
In unseren Gruppen für Hundekinder von der 8. bis zur 16. Lebenswoche lernen die Menschen viel über das Verhalten der Hunde. Die ganze Familie lernt unter fachkundiger Anleitung mit ihrem kleinen Familienzuwachs umzugehen und sein Verhalten besser zu verstehen.

Nicht nur der erwachsene Mensch und Kinder, auch anders aussehende Welpen anderer Rassen sind unserm Welpen fremd. Sie sehen anders aus, sprechen deshalb einen anderen „Dialekt“ mit dem sich unsere Welpen vertraut machen müssen.

Soziale Kompetenz durch freies, dennoch kontrolliertes Spiel.

Warum ist kontrolliertes Spiel mit Gleichaltrigen so wichtig?

Im Spiel mit Artgenossen entwickelt sich das für die späteren Sozialkontakte wichtige Verhalten eines Hundes. Allerdings kann sich diese Spiel mit erwachsenen Hunden nicht optimal ausbilden, da sie meist entweder zu grob oder zu sanft im Umgang mit Welpen sind. Das Sozialspiel unter Welpen ist ausgewogener, mal gewinnt der eine mal der andere. Durch die spitzen Milchzähne wird auch besonders wirkungsvoll die Beißhemmung unter Welpen erlernt. Unter Mitwirkung unserer hochsozialen vierbeinigen Co-Trainer wird Ihr Welpe auch lernen, dass es nette ältere kleine und größere Hunderassen gibt. Für Ihren Welpen eine sehr wichtige Erfahrung für eine gesunde Entwicklung. Der Mensch lernt seinen Hund zu beobachten und in entsprechenden Situationen zu loben und zu korrigieren. Außerdem lernen die Welpen im Objektspiel mit „Beute“ (Hundespielsachen) durch verfolgen und verfolgt werden, Beute wegnehmen und abgenommen bekommen, mit Erfolg und Frustration umzugehen Stresstoleranz und Geduld muss erlernt werden, damit der Welpe seinen weiteren Lebensweg beschreiten kann. Neben dem wichtige Sozialtraining im Spiel mit Artgenossen werden die Welpen bereits langsam an ihre Rolle als zuverlässigen Begleiter des Menschen herangeführt.
Zusätzlich zu den ersten wichtigen Grundlagen wie Sitz, Platz und Komm werden die Welpen auf unserem Hundeplatz, der von Ihrem Welpen bald als sicherer Ort gesehen wird, mit fremden Situationen vertraut gemacht. Hierzu gehören laute Geräusche genauso wie das Überwinden unbekannter Hindernisse. Durch die unterschiedlichsten Reize erlangen die Welpen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Wir zeigen Ihnen ein korrekt es Handling am Hund, ihn zu untersuchen, während der Welpe lernt, still zu halten. Das gemeinsame lösen von Übungen stärkt das Vertrauen und fördert die Beziehung im Mensch-Hundeteam, damit der Welpe eine positive Bindung zu seinem Menschen aufbauen kann. Ausschließliches Gehorsamtraining werden Sie bei uns in der Welpengruppe nicht finden, denn wir sind der Ansicht, dass auch Hundekinder eine gesunde Entwicklung erfahren sollten und nicht nur eine Stunde toben oder arbeiten sollten, um nicht überfordert zu werden. Unser Anspruch ist es, dem Welpen Zeit zu lassen und zu vermeiden, dem Welpen möglichst viel in kürzester Zeit lernen zu lassen und keine Zeit und Ruhe für eine Entwicklung zu geben. Bis einschließlich der 13. Lebenswoche sollte der kleine Welpe eine gute Lebensraumprägung erfahren. Ab der 14. Lebenswoche beginnen wir in unseren Welpengruppen mit dem sensiblen Stadttraining, das so genannte Umwelttraining. Erst jetzt lassen wir die Welt auf unseren Welpen "zukommen", damit der Welpe wohlbehütet in fremder Umgebung auf "die Welt " vorbereitet wird.


 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
 

 

Wie geht es weiter:

Ab ca. der 16.-18. Lebenswoche, je nach Entwicklung des Welpen, findet die Eingliederung in die Junghundegruppe statt.